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Die Zeitschrift für Internationale Beziehungen
(ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale
Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft
(DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten
Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren
die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ
avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung
in Deutschland zu repräsentieren.
Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur
Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen
und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es
den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum,
das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr
als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion
bieten konnte. Mit ihrem spezifischen Profil in der Verknüpfung
von Theorie und Empirie schließt die ZIB diese Lücke.
Das thematische Spektrum umfasst dabei die ganze Vielfalt
der Arbeitsgebiete der Internationalen Beziehungen, das heißt
unter anderem die Bereiche Theorien der Internationalen Beziehungen,
Außenpolitikanalyse, internationale Institutionen, Friedens-
und Konfliktforschung / Sicherheitspolitik, Europäische
Integration, Nord-Süd-Beziehungen / Entwicklungspolitik,
internationale Wirtschaftsbeziehungen, internationale Kulturbeziehungen
und internationale Umweltpolitik etc.
Die hohe Qualität der Artikel wird insbesondere durch
das double blind peer review-Verfahren befördert,
das die ZIB als erste Zeitschrift in der deutschen Politikwissenschaft
eingeführt hat. Das peer review-Verfahren gewährt
darüber hinaus einen Maßstab für die Qualität
und Anerkennung der Arbeit einzelner Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler und fördert ihre Karrierechancen
im In- und Ausland. Wenn Sie am Review Panel mitwirken
wollen, dann
füllen Sie bitte dieses Formular aus. Wenn Sie wissen
wollen, wer bereits für die ZIB als Gutachterin bzw.
Gutachter tätig war, klicken
Sie bitte hier.
Von allen Aufsätzen und Forumsbeiträgen
enthält die ZIB ein englisches Abstract. In den
Foren werden bereits erschienene oder neu veröffentlichte
Beiträge kritisch kommentiert und aktuelle wissenschaftliche
Debatten offen ausgetragen. In der Rubrik Literaturberichte
wird in Form von Sammelrezensionen über die Entwicklung
der Disziplin anhand neuerer relevanter Publikationen berichtet.
Tagungsberichte dienen der Dokumentation aktueller
Diskussionen innerhalb der Disziplin und der Information eines
breiteren Publikums über noch unveröffentlichte
Papiere. Die Rubrik Neuerscheinungen informiert über
wichtige Bücher und Aufsätze aus dem Bereich der
Internationalen Beziehungen. Außerdem unterrichten die
Mitteilungen der Sektion die Leserinnen und Leser primär
über anstehende Tagungen.
Ein relativ neues Format stellen die in unregelmäßigen
Abständen abgehaltenen ZIB-Symposien dar. Die
Idee hierbei ist, führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,
die über ähnliche Probleme arbeiten, zusammenzubringen
und über ein herausragendes Ereignis und seine Konsequenzen
für die Disziplin Internationale Beziehungen diskutieren
zu lassen. Damit soll einerseits die Vielfalt wissenschaftlicher
Perspektiven deutlich gemacht, andererseits aber auch zu einer
stärkeren Kommunikation innerhalb der Disziplin beigetragen
werden. Ziel dieser neuen Rubrik ist darüber hinaus eine
stärkere Rückbindung der theoretisch angeleiteten
Forschung an die aktuellen Probleme der Politik.
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